News 15 Masterplan Fernstraßenbedarfsplan

Christof Rasche begrüßt gleichrangige Priorisierung von B55n und B1n

In Düsseldorf hat heute Landesverkehrsminister Hendrik Wüst den NRW-Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfsplans des Bundes vorgestellt. Die Maßnahmen der höchsten Kategorie „Engpassbeseitigung“, festgesetzt vom Bund, sollen nach Möglichkeit bis 2030 umgesetzt bzw. begonnen werden. Zudem sollen einige Maßnahmen der zweithöchsten Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ ebenfalls umgesetzt werden. Zu dieser zweithöchsten Kategorie gehören auch die Ortsumgehungen B55n und B1n in Erwitte.

Der heimische Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christof Rasche, begrüßt diesbezüglich die neue und klare Weichenstellung von Minister Wüst: „Der Minister hat den Gestaltungsspielraum, den der Fernstraßenbedarfsplan für Erwitte ermöglicht, genutzt und die B55n und die B1n gleichrangig priorisiert. Auf dieser Grundlage müssen die Beteiligten in den nächsten Wochen ein Konzept erarbeiten, in welchen konkreten Schritten eine Verkehrsentlastung in Erwitte erreichbar ist.“

Die Gegner der B55n hatten den Fernstraßenbedarfsplan des Bundes so interpretiert, dass die B1n in jedem Fall Vorrang vor einer B55n hätte, obwohl die B55n weit mehr Entlastung für Erwitte und Stirpe bringt.

Christof Rasche: „Minister Wüst setzt den Koalitionsvertrag konsequent und mutig um. Erstmals gibt es bei den Projekten den aktuellen Planungsstand zum Jahresende und einen Ausblick auf die Arbeitsplanung im folgenden Jahr, beides wichtig für eine professionelle Projektsteuerung. Besonders bemerkenswert ist die grundsätzliche Transparenz, die es bisher nicht gegeben hat. Ich werde mich mit meinen Kollegen der Region, insbesondere mit Jörg Blöming, dafür einsetzen, das Erwitte zu den Projekten des vordringlichen Bedarfs gehört, an denen mit höchster Priorität gearbeitet wird.
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